Im Rahmen des Umbaus zum „Museum für Franken” wird die gesamte denkmalgeschützte Festungsanlage in mehreren Bauabschnitten saniert und umgebaut, um den heutigen Anforderungen als Museumsstandort gerecht zu werden.
In der ersten Bauphase wurden ca. 900 m² Fläche für notwendige Infrastrukturen der Schloss- und Gartenverwaltung (SGV) als erste Baumaßnahme umgesetzt. Diese Maßnahmen umfassen das ehemalige Alte Wache als neuen Standort für die Kastellanswohnung sowie das ehemalige Alte Schmiede mit einem Verbindungsbau zur unteren Geschossebene von Vorburg – als Standort für die Betriebsflächen der Gartenverwaltung.
Ein sensibler Umgang mit dem Baudenkmal liegt dabei der gesamten Planung zugrunde. Die historischen Gewölberäume wurden hergerichtet und mit Sumpfkalkputzen neu gefasst. Die eingeputzte Wandtemperierung an der Innenseite der Außenwände sorgt diese für ein gleichmäßiges Klima und und einen gleichmäßigen Feuchtegehalt. Der schadhafte Dachstuhl und die Mann-an-Mann-Decke waren handwerklich wieder entsprechend dem historischen Bestand ertüchtigt werden. So wird die historische Substanz langfristig gesichert und zugleich die Grundlage für ihre zukünftige Nutzung geschaffen.